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Lexikon

Mit unserem Lexikon möchten wir Ihnen eine kleine Hilfestellung zu häufig verwendeten Begriffen geben, deren Bedeutung nicht allen geläufig ist.

32 Einträge

A
AOX - Wert
= Absorbierbare organische Halogene. Der AOX-Wert ist die international gebräuchliche Maßeinheit, um die Abwasserbelastung mit organischen Chlorverbindungen verschiedener Zellstoff-Fabriken miteinander vergleichen zu können.
B
Breitbahn
Der Begriff Breitbahn sagt, dass ein Papier breitseitig quer zur Laufrichtung aus der Rolle geschnitten wurde, z.B. das Format 86 x 61 cm aus einer 86 cm breiten Rolle. Das spielt ein bedeutende Rolle, wenn das Papier gefaltet werden soll. Je nach Faserrichtung ist die Faltung mehr oder weniger stabil.
C
CIE - Weißegrad
Ein sehr entscheidendes Kriterium für die qualitative Zuordnung von Papier. Die Weiße wird gemessen im Vergleich zu Magnesiumoxyd, dessen Rückstrahlvermögen für Licht aller Farben gleich 100% gesetzt wird. CIE = Commission Internationale ded I´Eclairage = Messverfahren
D
Dicke (Volumen)
Durch spezielle Faseraufbereitung kann der Papiermacher die Dicke eines Papiers vorausbestimmen. Die Formel hierzu ist: Volumen = Dicke des Papiers / Gewicht in g/m²
E
ECF
ECF = elementar chlorfrei. ECF-Papiere werden zum Entfernen von Lignin und zur Bleichung mit Chlordioxid behandelt. Dies verringert die Umweltbelastung gegenüber der traditionellen Bleichung mit Chlorgas um 60-80%.
Einreissmethode
Eine Methode zur Feststellung der Faser-Laufrichtung. Mit der Faserrichtung verläuft der Einriss leichter und glatter als gegen die Laufrichtung.
EIP
Extensible Interface Platform ist ein Software Architektur, bei der Xerox Multifunktionsgeräte mittels WebServices frei programmierebare Benutzeroberflächen erhalten können. Die Displays (Touchscreens) stellen dann Eingabe- und Steuerungsmöglichkeiten für Unternehmensprozesse dar.
F
Festtinte (Solid Ink)
Druckverfahren, bei dem ein auf Harz-Basis hergestellter \"Klotz\" (engl.: Stick) geschmolzen und über einen Druckkopf auf eine Trommel und von da aus auf das Papier übetragen wird. Wurde ca. 1991 von Tektronix entwickelt und später von Xerox übernommen.
Füllstoffe
Bei der Papierherstellung werden zur Verbesserung bestimmter Papiereigenschaften der Faserstoffmasse eine Reihe von organischen und anorganischen Mineralstoffen beigegeben, die sich zwischen den Fasern einfügen (Kreide, Kaolin).
Feuchtigkeitsgehalt
Das Papier kann sich durch Änderung des Raumklimas verändern. Die Erhaltung des natürlichen Feuchtigkeitsgehaltes von Papier ist daher bei Transport, Lagerung und Verarbeitung zu beachten! (18 - 20 Grad Celcius, 50 - 55% relative Feuchte)
G
Grammatur
Flächengewicht von Papier. Kopierpapier hat in der Regel eine Grammatur von 80g/m², d.h. ein Quadratmeter davon würde 80g wiegen. Visitenkarten werden üblicherweisr auf 250 g/m² oder mehr gedruckt., Bildpostkarten auf mindestens 300g/m².
glossy
Englische Bezeichnung für glanzgestrichenes Papier (siehe auch "Gestrichene Papiere"). Bei Colotech (Xerox Marke) entspricht glossy etwa dem üblichen "Bilderdruck glänzend". Super gloss ist einseitig glanzgestrichen und ähnelt in den Eigenschaften etwa dem Cromolux.
Glätte
Die Oberfläche von Papier ist natürlicherweise etwas narbig. Durch Glättung in der Papiermaschine und in Kalandern (s. kalandrieren) kann die Oberfläche mechanisch verbessert werden
Gestrichene Papiere
Um eine geschlossene Oberfläche und damit eine noch bessere Bedruckbarkeit zu erzielen, wird eine Streichmasse aufgebracht und in vorgegebener Strichstärke gleichmäßig verteilt. Die Streichmasse besteht z.B. aus China-Clay, Kasein oder Kreide. Zur Auftragung gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. Bürsten-, Walzen- oder Luftdüsenstrich.
GDI
Zusammenspiel von Drucker und (Windows-) PC, bei dem der PC wesentlich an der Druckaufbereitung der Daten arbeitet. GDI Drucker sind in der Regel billiger als PostScript (siehe da) oder PCL (siehe da) Drucker, belasten aber den PC stark und sind schlechter im Netzwerk, mit MAC oder UNIX einzusetzen.
H
holzfrei
Als holzfrei wird Papier bezeichnet, das aus gebleichtem oder ungebleichtem Zellstoff hergestellt wird und in dem höchstens 5% verholzte Fasern (holzschliff) enthalten sein dürfen.
I
ID Card Copy
Funktion bei Xerox Kopierern, die die Kopie von Vorder- und Rückseite von z.B. Ausweisen oder Führerscheinen ermöglicht. Dabei wird die Vorder- und Rückseite einzeln gescannt und dann zusammen auf ein Blatt A4 ausgedruckt.
K
kalandrieren
In einem System aus polierten Walzen wird das Papier geglättet und verdichtet (Kalander= Rolle).
Klick, Klickpreis
Begriff aus der Kopiererbranche; bezeichnet einen Druck oder eine Kopie. Kommt daher, dass bei frühen Kopierern die Seiten mit einem mechanischen Zählwerk gezählt wurden, das nach jeder Seite klick gemacht hat. Bei heutigen sog. Klickpreissystemen werden alle externen Kosten auf Kosten pro Druck (pro Klick) gerechnet.
L
LAN-Fax
Aus jeder Windows Anwendung kann mit dem Standard-Druckertreiber das zu druckende Dokument als Fax versendet werden - direkt über das Netzwerk.
O
Opazität
Maß der Undurchsichtigkeit oder Lichtundurchlässigkeit von Papier. Die Opazität wird dadurch erhöht, dass man der Papiermasse mehr Füllstoffe zusetzt.
Optische Aufheller
Stoffe, die der Papier- oder Streichmasse zugegeben werden. Durch Umwandlung von UV-Licht in sichtbares, blaues Licht lassen sie dem Betrachter das Papier unter Tageslicht weißer erscheinen.
P
PagePack
Wartungsvertrag für Xerox Geräte, bei dem alle Kosten außer Papier und Strom enthalten sind.
Phaser
Markenoberbegriff von Xerox Druckern; ursprünglich eine Tektronix Marke.
PCL
Printer Control Language: Druckersprache von HP für Laserdrucker, sagt dem Drucker mit zusätzlichen Zeichen, wie z.B. Text dargestellt werden soll und wo er auf dem Blatt dargestellt werden soll.
PostScript
Eine Seitenbeschreibungssprache, die 1984 von Adobe entwickelt wurde. PostScript ist ein vollständige Programmiersprache. Interpreter gibt es in Laserdruckern, für Druckmaschinen in Druckereien und auch für Bildschirme (z.B. GhostScript). PostScript ist professioneller als z.B. PCL (s. da), weil verschiedene Farbmodelle unterstützt werden, Daten als Vektoren übermittelt werden und es Erweiterungen für variablen Druck gibt. In der Regel können Unix und MAC Systeme PostScript ausgeben. Auch das Format PDF (s. da) basiert auf PostScript. Adobe wurde 1982 von Xerox Mitarbeitern gegründet.
R
RIP
Raster Image Processor: Rechnereinheit, die z.B. aus PostScript-Daten ein Bild im Speicher eines Laserdruckers erzeugt . Da die Tonerpunkte immer Volltonflächen sind , müssen Raster verwendet werden (z.B. Punkt oder Linienraster), um Halbtöne darzustellen. In RIPs für den Digitaldruck sind oft auch Funktionen des Farbmanagements eingebaut.
Relative Feuchte
Verhältniszahl zwischen Wasserdampfmenge in der Luft und bei momentaner Temperatur der Luft. (sollte um die 45% liegen)
S
Solid Ink
Druckverfahren, bei dem ein auf Harz-Basis hergestellter \\\"Klotz\\\" (engl.: Stick) geschmolzen und über einen Druckkopf auf eine Trommel und von da aus auf das Papier übetragen wird. Wurde ca. 1991 von Tektronix entwickelt und später von Xerox übernommen.
Schmalbahn
Der Begriff Schmalbahn sagt, dass ein Papier schmalseitig aus der Rolle geschnitten wurde, z.B. das Format 61 x 86 cm aus einer 61 cm breiten Rolle. Das spielt ein bedeutende Rolle, wenn das Papier gefaltet werden soll. Je nach Faserrichtung ist die Faltung mehr oder weniger stabil.
T
Toner
Farbstoff in Laserdruckern. Besteht aus Polymer und Farbpigmenten , enthält eventuell auch Trennmittel und Entwickler. Wird beim sog. fixieren geschmolzen und in das Papier gepresst.
TCF
TCF = total chlorfrei. Zur Entfernung von Lignin und zur Bleichung wird kein Chlorgas sondern Chlordioxid, bzw. Wasserstoffperoxyd verwendet.
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