Der Sommer ist vorbei und es gibt Neuigkeiten von Xerox.
Am neuen Phaser 8860, der äußerlich dem bekannten
Phaser 8560 gleicht, gibt es zwei Revolutionen:
1. Der Kaufpreis wird (trotz in etwa gleicher Hardware) 2-3 mal so hoch sein wie bei "normalen" Phasern. Dafür wird das Verbrauchsmaterial viel günstiger. Xerox lehnt sich damit gegen den allgemeinen Marktrend auf, der Gerätepreise auf dem Niveau der Verpackungskosten diktiert und das Verbrauchsmaterial in Gold aufwiegt. Jeder, der einmal in einen "Wachs-" Phaser geschaut hat, kann sich vorstellen, dass man dieses Teil nicht für EUR 890,- herstellen, transportieren und vertreiben kann
2. Farbdruck soll nicht mehr kosten als Schwarz/Weiss-Druck. Das ist wirklich neu und interessant.
Xerox stellt damit die gängige Erwartungen auf den Kopf und dürfte sich bei Gerät und Verbrauchsmaterial eher an den realen Kosten orientieren (und die sind bei dem unverpackten Wachs sicher nicht hoch).
Ich bin gespannt, wie der Markt das Konzept annimmt. Bis jetzt war ich der Meinung, dass der Durchschnittskäufer ein billiges Gerät haben und an die Folgekosten lieber nicht erinnert werden will. Nur so ist es zu erklären, das bei Druckern der Xerox PagePack Wartungsvertrag (incl. Verbrauchsmaterial) trotz klarer Kostenvorteile gegenüber dem Einzelkauf der Verbrauchsmaterialien so wenig verbreitet ist. In den USA kann man sogar einen Phaser für 3 Jahre kostenfrei bekommen, wenn man nur immer brav die Sticks kauft und mindestens 3.000 Drucke pro Monat macht.
Beim Phaser 8860 wird dieses Kostenmodell nun um 180° gedreht.
LG
26.September 2007 um 12:17 Uhr