Nach 5 Jahren hartem Büroeinsatz haben wir unseren Xerox Tektronix Phaser 860 gegen ein aktuelles Modell ersetzt. Dieses Stück Eisen, bei dem genialerweise die schwarze Tinte lebenslang kostenfrei war, hat bei uns fast 500.000 Farbdrucke lang durchgehalten.
Lesen Sie hier, was wir über das aktuelle Modell denken.
Der Xerox Phaser 8560 sieht trotz mehrfacher Weiterentwicklung (Phaser 840 -> 850 -> 860 -> 8200 ->8400 ->8500->8560) noch immer dem Urmodell ähnlich. Kein Wunder - an der Drucktechnik und der
Technologie hat sich nicht viel geändert.
Noch immer werden kleine Bauklötzchen, die in der Form an das Kindespiel erinnern, bei dem man das den Zylinder in das Loch, den Stern in den Sternausschnitt usw. stecken muss, geschmolzen und als "Tinte" verwendet.

Die Idee ist die gleiche: da es zu den Klötzchen keine Kartusche gibt, wo man einen Chip anbringen kann, wird damit die fehlerhafte Zuführung der falschen Farbe verhindert (im Bild ist die Klappe zum "nachladen" geöffent). Mit immer neuen Formen werden auch die Geräte voneinander unterschieden.
Die "Tinte" wird dann mit einem feststehenden Druckkopf, der über die gesamte A4 Seite reicht, mittels einer Übertragunswalze auf das Papier gebracht. Das bringt Vorteile und Nachteile: Es bewegen sich weniger Teile (kein hin- und hersausender Druckkopf), aber wenn das Teil defekt ist, ist die Reparatur teuerer als ein Neugerät.
Das Druckverfahren ist sehr robust. Wenig sich bewegende Teile, keine austrocknende Tinte, nur ein Verbrauchsmaterial. Das Spektrum an bedruckbaren Materialien ist größer als bei Laserdruckern, weil der Schmelzpunkt der Farbe viel niedriger ist. Das macht sich besonders bei Folien, Transparent und Aufklebern gut. Da die Farbe sofort trocken und wischfest ist, wird auch die Rückseite ohne Pause gedruckt.

Ökologisch ist das Gerät in jedem Fall sinnvoll, weil es bis auf die Übertragungsrolle quasi keine Reststoffe gibt. Keine Kartuschen oder Tintenpatronen, keine Trommeln, kein Fuser, kein nur einmal zu verwendender Tonerrestbehälter usw. Die Farbe ist ungiftig und gilt nicht als Feinstaub (wie Lasertoner). Nur dass man das Gerät wegen der ständig geschmolzenen Tinte immer am Netz lassen sollte, ist ein kleiner Wehrmutstropfen. Im Bild ist die Trennmittelrolle (Maintenance Kit) und ein Rest der geschmolzenen Tinte zu sehen, der beim Reinigungsvorgang aufgefangen wird.
Ein Wunsch ist vielen Nutzern in Erfüllung gegangen: Die akutellen Phaser haben jetzt endlich eine 500 Blatt Kassette und eine Mehrblattzuführung für Sondermaterialien (früher nur 250 Blatt/1 Blatt).

Sehr gut bewährt hat sich das Gerät bei normalen Büroanwendungen: Briefe, Angebote, Lieferscheine, Rechnungen. Diese Sachen drucken wir bei uns ausschließlich in Farbe auf dem SoldInk Phaser. Briefkopfpapier aus der Druckerei haben wir schon seit langem nicht mehr. Dafür ist das Design unseres Briefbogens so gestaltet, dass es auch druckbar ist: Ausreichend Rand auf allen Seiten, keine Sonderfarbe, Logo mit Vollflächenfarbe.
Gerade bei vollen Farbflächen kann das Gerät mit einer ausgezeichneten Brillianz und Leuchtkraft der Farben punkten. Das Schwarz ist so schwarz wir auf keinem Laserdrucker.
Die Qualität von Fotos ist bei richtigen Tintendruckern besser. Sehr gut kommen Overhead-Folien; aber die werden ja immer weniger genommen.
Zur Geschwindigkeit (sehr schneller erster Druck und hohe Geschwindigkeit) hier der ungeschnittene Lifetest mit einem farbigen Worddokument mit 5 Seiten und Druck in bester Auflösung über das Netzwerk:
Wie man hört, ist der Phaser nicht ganz flüsterleise. Im normalen Bürogeräuschpegel fällt er aber nicht unangenehm auf.

Der Phaser kann an Netzwerk und USB angeschlossen werden. Es gibt eine schön einfache Installationsroutine, die das gesamte erreichbare Netzwerk nach Phaser Druckern absucht und man dann einmal OK auf dem Drucker sagen muss, den man jetzt installieren möchte. Der Rest läuft automatisch (für erfahrene Admins ist das natürlich nichts). Dank Original Adobe PostScript drucken auch Unix, Linux und Mac gern auf diesem Drucker aus. Für Mehrfach-Installationen ist die kleine Karte zwischen den Anschlüssen für USB und Netzwerk interessant: Alle relevanten Einstellungen werden auf dieser SIM Karte gespeichert und können bei Ausfall einfach in ein anderes Gerät gesteckt werden. Dieses nimmt dann sofort die Eigenschaften des ausgefallenen Gerätes an.
Wegen der großen Gefahr des Druckkopf-Todes (besonders gern bei Einsatz von sog. "kompatibler Festtinte"- also billigen Nachahmungen) sollte man dringend über eine Garantieerweiterung auf z.B. 4 Jahre oder einen Wartungsvertrag mit Seitenpreisoption nachdenken.
Mehr Informationen zum Xerox Phaser 8560, Probedrucke und Preise
gibt es bei
schwarz auf weiß.
Und jetzt: Tinte nachfüllen und losdrucken!
1. sehr viel günstiger im Verbrauch (ca. 1/3 der Kosten)
2. viel bessere Farbqualität
Mit dem jetzigen Modell hatten wir bei 80.000 Druck Gesamtkosten von 7.600 €uro. also ca. 10 ct/Blatt.
Wer hat ein Xerox-Modell, was im Verbrauch günstig ist?
Die Anschaffungskosten sind zweitrangig!
Ernst Keilen
07.Januar 2008 um 11:58 Uhr
Siehe auch 'http://www.schwarz-auf-weiss.de/blog/archives/57-XEROX-lehnt-sich-auf.html'
07.Januar 2008 um 16:35 Uhr
müssen wir einfach sagen: Es gibt auf dem Weltmarkt keinen Drucker der günstiger und besser druckt als die Geräte mit Solid Ink Technologie.
Wir setzen naturlich selbst alle Typen vom 840, 850, 860, 8200, 8400, 8550 und 8560 bei uns in der Druckvorstufe und Endkunden Druckausgabe ein und können wirkliche Erfahrungen weitergeben.
Unter dem Strich würden wir wenn wir die verschiedenen Geräte Typen bewerten müssten, zu folgendem Ergebniss kommen:
alle Geräte bis zum 860er sind kostengünsteiger im Verbrauch und technisch wesentlich stabiler aufgebaut.
Leider Mußte Xerox bei den neueren Typen die Produktionskosten runterschrauben um am Markt noch solche Geräte absetzen zu können, aber dies ist leider zu Lasten der Langlebigkeit gegangen.
Wir haben Geräte der 850er Genaration im Betrieb die weit über 2,5 Millionen Seiten gedruckt haben und immer noch drucken.
wenn ich da nun einen 8500 Drucker dagegenhalte dann liegt die derzeitige Spitzen Seiten Lesitung bei 500.000 Seiten.
Danach war eine Instandsetzung nicht mehr vertretbar.
Als abschließende Empfehlung würde ich sagen, wenn sie
beabsichtigen ein solches Gerät zu kaufen, dann würde ich einen 850 empfehlen . Ddie geibt es schon generalüberholt für kleines Geld . Halten sie sich aber fern von Auktionsgeräten, dort ist die Qualität der angebotenen Drucker verständlicherweise längst nicht so hoch wie bei einem professionellen Insatndsetzungsbetrieb .
Wir hoffen mit diesem Beitrag allen Lesern dieser Seite einen Einblick in die Welt des Solid Ink drucken gegeben zu haben.
Ihr Tek-Repair-Service
www.schlottmann.de
10.Juli 2009 um 10:42 Uhr